Keelung, Yehliu, Jinshan
Mit dem Zug ist man von Taipei aus in ca. 45 min in Keelung – der zweitgroessten Hafenstadt Taiwans. Von der Stadt haben wir jedoch nicht viel gesehen, da wir gleich den Bus genommen haben nach Yehliu, dort gibt es einen Geopark mit tollen Erosionsformen. Leider war es ein bisschen heiss, so dass wir nicht alles so lange und genau angucken konnten, wie wir es gerne gemacht haetten.
Von hier ging es weiter die Kueste hoch nach Jinshan, wo wir einen Strand suchten. Dieser war ok, wenn auch ein bisschen Industriestrand-maessig, aber unter unserem gemieteten Sonnenschirm und im Wasser liess es sich gut aushalten.
Hier ein paar Eindruecke.
Da ich nun schon mehrfach gefragt wurde, wie diese Felsformationen entstanden sind, habe ich ein bisschen recherchiert:

So wurde das Gebiet, wo sich diese Formen finden, recht schnell (aus geologischer Sicht
) gehoben (1.). Bei der Freilegung des Sandsteins bildeten sich durch chemische Reaktionen bei der Verwitterung Verwitterungskrusten (2.). Im Laufe der Zeit kam es zur Erosion des Gesteins, das Gestein unter den Verwitterungskrusten ist jedoch geschuetzt, da die Krusten verwitterungsresistenter sind, es bilden sich also die ersten Formen (3.). Mit zunehmender Hebung und Erosion entstehen die Pilzfelsen, englisch “Hoodoos” genannt. 4. ist nur das Fast-Endstadium, da durch die weitere Erosion irgendwann der Hals der Pilzfelsen in sich zusammenbricht – deshalb darf man Queen’s Head wohl auch nicht umarmen
. (Wen’s noch genauer interessiert: HONG & HUANG 2001: Formation of the pedestal rocks in the Taliao Formation, northern coast of Taiwan. Western Pacific Earth Sciences, 1(1), 99-106)















Schicke Bilder… Will auch da hin!
August 18, 2009 um 8:23 nachmittags